Pressemitteilung Ottmob Hannover 2012

„OTTMOB Hannover“ -  Kleinkunst für Unkraut - die etwas andere Demo für die Entkriminalisierung von Cannabis als Rohstoff, Genussmittel und Medizin

 

Sonnabend, 02.06.2012

 

um      14:00 h      Eröffnungskundgebung mit Steffen Geyer auf dem Georgsplatz

ab       15:00 h      themenbezogene Kleinkunstaktionen in der City

ab       18:00 h      Abschlussveranstaltung auf der Faustwiese/Fährmannsinsel in Linden

 

Der „OTTMOB Hannover“ im Rahmen der „Cannabiskultour“ ist eine politische Aktion für die Entkriminalisierung der Hanfpflanze (umgangssprachlich auch OTT) und deren Konsumenten.

Der langjährig erfahrene Hanfaktivist Steffen Geyer fährt mit einem eigens für die „Cannabiskultour“ umgebauten „Cannabus“ durch ganz Deutschland und veranstaltet in 100 Städten an 100 Tagen mehr als 100 Aktionen rund um die umstrittene Kulturpflanze.

Am 02.06.2012 macht er Halt in Hannover, wo ihm die hiesige Hanfbewegung mit gleich 3  Aktionen zum Thema einen würdigen Empfang bereitet.

Auf der Eröffnungskundgebung um 14 Uhr auf dem Georgsplatz spricht Steffen Geyer über die aktuelle Rechtslage in Deutschland und der EU. Weitere inhaltliche Beiträge sind in Planung. Die Anwesenden können sich vor Ort einen Stempel abholen, für den es am Abend ein kleines Geschenk gibt (T-Shirts, Jointspiele, bunte Bommeln, Blättchen, Tee, Energiebällchen, etc.).

Danach geht es von 15-18h in die Innenstadt, um mit Kunstaktionen wie Jonglage, Straßenmusik, Clowns, StreetArt und vielem mehr auf die Problematik aufmerksam zu machen und Informationen zu verteilen. Die Hannoveraner (auch die Nichtkonsumenten) dürfen sich auf einen bunten Samstagnachmittag mit einigen Überraschungen freuen.

Ab 18h findet dann die Abschlussveranstaltung auf der Wiese an der Faustbrücke / Fährmannsinsel in Linden statt. Die Teilnehmer erwartet eine Bühne mit Abschlusskundgebung, Musik, und vielem mehr (aktuelle Infos unter ottmob.chillenodergillen.de). Am „Cannabus“ gibt es eine Tombola mit themenbezogenen Gewinnen. Regionale Unternehmen aus der Hanfbranche werden zur entspannten Atmosphäre beitragen.

 

Ziel des „OTTMOB Hannover“ und der „Cannabiskultour“ ist es, für ein Umdenken im Umgang mit Hanf zu werben und das Potenzial der Pflanze als Rohstoff, Medizin und Genussmittel zu fördern und zu nutzen. Als Rohstoff bietet Hanf durch seine positiven Eigenschaften unzählige Möglichkeiten der Verwendung, in Form von Papier, Seil, Kosmetik, Dämmmaterial oder Nahrungsmitteln. Als Arzneimittel wird Cannabis bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt, der Zugang für die Patienten ist praktisch jedoch fast unmöglich. Die Kriminalisierung und Strafverfolgung der Cannabiskonsumenten verursacht neben den negativen Auswirkungen für den Einzelnen (Verurteilung, Stigmatisierung, Arbeitsplatz- und Führerscheinverlust) immensen wirtschaftlichen Schaden für die Allgemeinheit.

Der Nutzen der Cannabisprohibition steht, auch international, auf vielen Ebenen wieder zur Diskussion, denn durch eine Aufhebung des Verbotes ist nicht nur ein vernünftiger Jugend- und Verbraucherschutz möglich, sondern es wird auch dem Schwarzmarkt und der organisierten Kriminalität der Nährboden entzogen. Von den beachtlichen zusätzlichen Steuereinnahmen im Falle einer legalen (kontrollierten) Abgabe ganz zu schweigen, denn laut Bundesregierung gibt es in Deutschland 3 Millionen Menschen, die mehr oder weniger regelmäßig Cannabis konsumieren.

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