Cannabis – Post aus dem Rathaus / BÜRGERBEFRAGUNG STEFAN SCHOSTOK

Sehr geehrte Interessengemeinschaft,

Soeben hat uns ein Brief aus dem Rathaus erreicht, in welchem die unsachlichen Antwort, auf unsere  Bürgerbefragung des Oberürgermeisters von Hannover, bei uns “erhöhten Augeninnendruck” erzeugte.

Da es eine persönliche Bürgersprechstunde war möchten wir dieses Dokument ungern veröffentlichen, aber da es die ausweichende Haltung der Behörden so gut darstellt können wir es Euch nicht vorenthalten.

Leider bin ich nicht in der Lage die 2 Seiten hier direkt anzuzeigen, aber in den folgenden zwei Links finden Sie die Antwort von Herrn Schostok auf unsere Bürgerbefragung:

Seite 1:

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Seite 2:

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Wir sind mit dieser Antwort sehr unzufrieden und werden erneut nachhaken. Unsere Anfrage nach einem Termin, zusammen mit dem Oberbürgermeister und dem Drogenbeauftragten der Stadt, wurde leider ignoriert. Es folgt unsere Auswertung der Bürgerbefragung:

Zu Frage 1:

Der Vorwurf der Fokussierung auf den Cannabiskonsum ist für uns unerhört! Eine unkontrollierte Abgabe wie sie zur Zeit stattfindet, haben wir niremals gefordert! Sondern ein legales Abgabemodell, welches nachweislich den Schwarzmarkt eindämmen und den Zugriff auf Cannabis für Jugendliche erschweren würde.

Desweiteren verstehen wir den Rest der Antwort als Statement, an der gescheiterten Drogenpolitik festzuhalten.

Zu Frage 2:

Wir haben aber nicht die Polizei gefragt, sondern den Oberbürgermeister. Dass ein legales Abgabemodell von Seiten der Stadt den Schwarzmarkt nachweislich eindämmen wuerde, möchte er anscheinend nicht warhaben oder es fehlt die Weitsicht eine solche Initiative zu ergreifen.

Desweiteren sind wir skeptisch, ob die Polizei uns diese Frage gut erörtern kann. Vor allem nicht wenn sich in den letzten Tagen Meldungen von korrupten Hauptkommissaren der Drogenfahndung, wie z.B. der Fall in Kempten, wo beim Chef der Drogenfahndung kürzlich 1,5 Kilogramm Kokain (!!!) sichergestellt wurden, häufen.

Zu Frage 3:

Mit dieser Antwort sind wir, auch wenn sie nicht wirklich beantwortet, relativ zufrieden. Wir warten den Beschluss zu unserer Cannabis Social Club Petition der Kommunalratsvertretung ab.
Bis dahin werden wir das nicht von der Hand zu weisende öffentliche Interesse weiterhin betonen. Wir haben die Argumentationshoheit!

Zu Frage 4:

Keine Antwort ist auch eine Antwort. Unsere Frage war, ob die Stadt medizinische Cannabispatienten unterstützen würde und nicht ob sie dafür zuständig ist.

Die enormen Kosten, Versorgungsproblematik und Nebenwirkung der aufgeführten syntetischen Cannabisderivate und der hohen Leidensdruck der  Patienten interessiert sie anscheinend nicht.

 

Fazit:

Wir haben keine andere Antwort erwartet, nun müssen wir das öffentliche Interesse beweisen und dafür mobilisieren. Die Vorbereitungen für die kommenden Veranstaltungen laufen gut, Schliessen Sie sich uns an!

 

 

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