“Global Marihuana March” Hannover, Pressemitteilung

Sehr geehrte Damen und Herren /Interessengemeinschaft

Die Cannabisinitiative aus Hannover veranstaltet dieses Jahr zum 3. Mal den weltweit stattfindenden Global Marihuana March in Hannover. Dabei handelt es sich um eine Demonstration für die Freigabe von Cannabis.

Samstag den 09. Mai 2015

Demonstration auf dem Opernplatz, für ein legales Abgabemodell von Cannabis an Erwachsene

Ab 12 Uhr Auftakt auf dem Opernplatz:
• 200 gratis Hanfbratwürste, dazu Hanf-Eis, Kaffee und andere Speisen aus Hanf, bzw. Cannabis.
• verschiedene Redebeiträge von Patienten, Parteien und Aktivisten
• Live-Musik / Kunst

Um 14 Uhr ist Start der Demonstration:
• Ottmob Paradewagen mit DJs, Redebeiträgen, Gesang
• Grüne Jugend Paradewagen mit DJs und Redebeiträgen
• weitere kleine Wägen

Ab 16 Uhr Abschlusskundgebung vor dem Rathaus:
• Mit Redebeiträgen,
• Live-Musik und Kunstaktionen

Die Cannabisinitiative aus Hannover bedankt sich bei den zahlreichen Unterzeichnern und Unterstützern ihrer Aktivität, der letzten Jahre. Es wird am 09. Mai auf dem Opernplatz mindestens 200 Gratis Hanfbratwürste und 6 Liter Hanf-Eis für die Teilnehmer geben. Damit soll auch ein Zeichen gesetzt werden, dass Cannabis mehr ist, als eine Droge. Ein wertvolles Nahrungsmittel, eine nebenwirkungsarme Medizin, ein schnell nachwachsender Rohstoff, der robust, pflegeleicht und umweltfreundlich hergestellt werden kann. Es ist eine der nutzbarsten Pflanzen auf unserem Planeten.

Die weltweite Bewegung und Liberalisierung im Umgang mit der Nutzpflanze Hanf und auch die Debatten in Deutschland, zeigt aber auch, dass noch weitere Vorstöße in diese Richtung nötig sind. Deshalb arbeitet die Gruppe nun weiter an Aufklärung und Aktionen für die Öffentlichkeit. Das Verbot von Cannabis (Anbau, Handel, Besitz) wirkt kontraproduktiv und sozial schädlich, das ist belegt.
Jüngste Beispiele aus Colorado, hinsichtlich der medizinischen Versorgung, des Jugendschutzes, der Verkehrssicherheit, der Kriminalität, der Wirtschaftlichkeit und vielen weiteren Aspekten unterstreichen den Lösungsansatz einer legalen Abgabe mehrfach.

Über die hannoversche Cannabisinitiative Ottmob

Die Gruppe ist seit 4 Jahren in Hannover aktiv und hat u.a. die Debatte im vergangenen Jahr mit einer Petition ins hannoversche Rathaus gebracht. Die Ansprechpartner der Stadt haben dabei leider kein großes Engagement für die Petition aufgebracht und sie mit kargen, bzw. widerlegbaren Argumenten abgelehnt. Das Konzept, der Öffentlichkeit eine Bühne für die Freigabe der Pflanze zu stellen, hat sich allerdings bewährt. Diverse Künstler (z.B. The Planetoids, Dolla, Koma Musique, uvm.), Parteien (Grüne Jugend, Neue Liberale, Die Partei), Patienten und Verbände (SCM), und Betroffene des Verbotes haben bereits Beiträge für den kommenden Samstag angekündigt.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch

Mit freundlichen Grüßen

Bernd Beistecker

und das Team der Cannabisinitiative Hannover Ottmob

weitere Informationen finden Sie auf ottmob.chillenodergrillen.de

Mail ottmob@chillenodergrillen.de

Hallesche Cannabis Social Club Petition

Das ist ist kommunale Petition für einen Cannabis Social Club in Halle (CSC).

Wir bitten um Eure Unterschrift bis zum 04.Novermber 2014.

Inhalte und Aspekte sind Jugendschutz, weniger Kriminalität, Steuereinahmen, Prävention und viele weitere Vorzüge eines legalen Abgabemodells. Wie es z.B. schon in Spanien, Belgien, Uruguay oder Colorado existiert.

Petition pdf:

Petition CSC Halle

Unterschriftenliste pdf:

untersdchriftenliste

Zum Unterschreiben könnt Ihr auch folgende Orte in Halle aufsuchen. Hier liegt unsere Petition aus:

in Arbeit…

 

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Cannabis Social Club Halle – Pressemitteilung

Betreff:

Demonstration, Kundgebungen, Konzerte, Petitionen für ein legales Abgabemodell von Cannabis an Erwachsene:

Am kommenden Samstag, den 4. Oktober 2014 auf dem Universitätsplatz in Halle an der Saale.
Sehr geehrte Damen und Herren, sehr geehrte Interessengemeinschaft,

im Groben können Sie unser Flugblatt als Pressemitteilung verstehen. Dennoch möchten wir es noch etwas ausführen:

Die legale Abgabe von Cannabis liegt im öffentlichen Interesse. Das Verbot von Cannabis richtet viel Schaden in der Gesellschaft an, weil es keine Kontrolle über Substanz und Alter ermöglicht. Daher stimmen auch diverse Drogenberatungsstellen und Hilfseinrichtungen unserer Initiative zu (1), da es Prävention erst möglich macht.

Wir liefern mit diesem Event und der Forderung einer legalen Abgabe von Cannabis an Erwachsene einen möglichen Modellvorschlag, der viele soziale Probleme lösen kann, kostendeckend wirkt und bereits in anderen Ländern erfolgreich praktiziert wird.

Ein Cannabis Social Club, ist ein Anbauverein in dem die Mitglieder ihr Cannabis zu medizinischen oder Genusszwecken selbst herstellen (2). Dafür wäre keine Gesetzesänderung notwendig. Inhalt unserer Petition ist, einen solchen Cannabis Social Club für die Stadt Halle bei der BfArm zu beantragen, da §3 (2) BtmG dies zulässt. Mehrere Städte sind dieser Forderung bereits nachgekommen um ihre Bürger zu schützen, wie z.B. Duisburg (5). Die Stadt Hannover beispielsweise, möchte keine Insellösung darstellen (6).

Die Händelstadt Halle an der Saale soll sich in diesen Prozess beteiligen und das möchte sie auch. Das beweisen unter anderem die vielen Künstler, Redner (3) und Initiativen(4), welche die kommende Veranstaltung von 10 Uhr morgens an, auf dem Universitätsplatz berreichern. Die zahlreichen Auslagestellen unserer Flugblätter, das Interesse an der Petition und das Event am Samstag belegen, dass eine große Interessengemeinschaft dieses Modell vertritt.

Um 17 Uhr findet eine Demonstration durch die Innenstadt zum Rathaus statt. Trotz vieler Schwierigkeiten mit der Versammlungsbehörde, welche uns einen Monat nach unserer Anmeldung den Marktplatz als Veranstaltungsort verwehrte, ist es nun möglich, ein Foto der Interessengemeinschaft vor dem Rathaus gegen 18:10 Uhr zu schiessen. Anschliessend geht die Veranstaltung auf dem Universitätsplatz weiter.

Die Petition nach dem Vorbild von Hannover (7) wird am 03. Oktober 2014 veröffentlicht und wird an diversen Einrichtungen in Halle ausliegen. Vorgesehener Termin für die Abgabe ist der 4. November 2014.

Wir freuen uns über Ihre Berichterstattung und stehen gerne zu Antworten bereit. Wenden Sie sich mit Ihrer Anfrage bitte an Bernd Beistecker / ottmob@chillenodergrillen.de

Mit freundlichen Grüßen

John Banse und Bernd Beisteker

Organisatoren Ottmob Halle

 

Flyer Halle

Links:

(1)
SAT1 Bericht zur Petition, STEP Hannover zu CSCs

http://www.hannover.sat1regional.de/aktuell/article/cannabis-legalisierung-aktivisten-reichen-petition-bei-der-stadt-hannover-ein-134536.html

SPD Frankfurt stellt Cannabisverbot in Frage:

http://www.fr-online.de/frankfurt/drogenpolitik-cannabis-verbot-in-frage-gestellt,1472798,28569694.html

Strafrechtsprofessoren zu Cannabis

http://www.spiegel.de/panorama/justiz/legalisierung-von-cannabis-strafrechtler-wollen-drogen-gesetzgebung-reformieren-a-963054.html

Weltkommision für Freigabe von Betäubungsmitteln

http://www.huffingtonpost.de/2014/09/09/entkriminalisierung-drogen_n_5789738.html

und  viele mehr … bei Bedarf senden wir noch mehr Belege.

(2)
Definition Cannabis Social Club

http://de.wikipedia.org/wiki/Cannabis_Social_Club

(3)
Programm Samtag

http://ottmob.chillenodergrillen.de/hallenser-cannabisprogramm/

(4)
Unterstützer

http://ottmob.chillenodergrillen.de/wir-bedanke-uns-bei-den-supportern-in-halle/

(5)
Pressebericht CSC Duisburg

http://hanfjournal.de/2014/07/25/bfarm-lehnt-antrag-auf-csc-modellprojekt-ab/

(6)
Pressebericht CSC Hannover

http://www.haz.de/Hannover/Aus-der-Stadt/Uebersicht/Hannover-bekommt-keinen-Cannabis-Social-Club

(7)
Petition Hannover
http://ottmob.chillenodergrillen.de/petition-cannabis-social-club-hannover-cannabis-social-club-hannover/

 

Cannabis – Post aus dem Rathaus / BÜRGERBEFRAGUNG STEFAN SCHOSTOK

Sehr geehrte Interessengemeinschaft,

Soeben hat uns ein Brief aus dem Rathaus erreicht, in welchem die unsachlichen Antwort, auf unsere  Bürgerbefragung des Oberürgermeisters von Hannover, bei uns “erhöhten Augeninnendruck” erzeugte.

Da es eine persönliche Bürgersprechstunde war möchten wir dieses Dokument ungern veröffentlichen, aber da es die ausweichende Haltung der Behörden so gut darstellt können wir es Euch nicht vorenthalten.

Leider bin ich nicht in der Lage die 2 Seiten hier direkt anzuzeigen, aber in den folgenden zwei Links finden Sie die Antwort von Herrn Schostok auf unsere Bürgerbefragung:

Seite 1:

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Seite 2:

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Wir sind mit dieser Antwort sehr unzufrieden und werden erneut nachhaken. Unsere Anfrage nach einem Termin, zusammen mit dem Oberbürgermeister und dem Drogenbeauftragten der Stadt, wurde leider ignoriert. Es folgt unsere Auswertung der Bürgerbefragung:

Zu Frage 1:

Der Vorwurf der Fokussierung auf den Cannabiskonsum ist für uns unerhört! Eine unkontrollierte Abgabe wie sie zur Zeit stattfindet, haben wir niremals gefordert! Sondern ein legales Abgabemodell, welches nachweislich den Schwarzmarkt eindämmen und den Zugriff auf Cannabis für Jugendliche erschweren würde.

Desweiteren verstehen wir den Rest der Antwort als Statement, an der gescheiterten Drogenpolitik festzuhalten.

Zu Frage 2:

Wir haben aber nicht die Polizei gefragt, sondern den Oberbürgermeister. Dass ein legales Abgabemodell von Seiten der Stadt den Schwarzmarkt nachweislich eindämmen wuerde, möchte er anscheinend nicht warhaben oder es fehlt die Weitsicht eine solche Initiative zu ergreifen.

Desweiteren sind wir skeptisch, ob die Polizei uns diese Frage gut erörtern kann. Vor allem nicht wenn sich in den letzten Tagen Meldungen von korrupten Hauptkommissaren der Drogenfahndung, wie z.B. der Fall in Kempten, wo beim Chef der Drogenfahndung kürzlich 1,5 Kilogramm Kokain (!!!) sichergestellt wurden, häufen.

Zu Frage 3:

Mit dieser Antwort sind wir, auch wenn sie nicht wirklich beantwortet, relativ zufrieden. Wir warten den Beschluss zu unserer Cannabis Social Club Petition der Kommunalratsvertretung ab.
Bis dahin werden wir das nicht von der Hand zu weisende öffentliche Interesse weiterhin betonen. Wir haben die Argumentationshoheit!

Zu Frage 4:

Keine Antwort ist auch eine Antwort. Unsere Frage war, ob die Stadt medizinische Cannabispatienten unterstützen würde und nicht ob sie dafür zuständig ist.

Die enormen Kosten, Versorgungsproblematik und Nebenwirkung der aufgeführten syntetischen Cannabisderivate und der hohen Leidensdruck der  Patienten interessiert sie anscheinend nicht.

 

Fazit:

Wir haben keine andere Antwort erwartet, nun müssen wir das öffentliche Interesse beweisen und dafür mobilisieren. Die Vorbereitungen für die kommenden Veranstaltungen laufen gut, Schliessen Sie sich uns an!

 

 

Pressemitteilung Ottmob Hannover 2012

„OTTMOB Hannover“ -  Kleinkunst für Unkraut - die etwas andere Demo für die Entkriminalisierung von Cannabis als Rohstoff, Genussmittel und Medizin

 

Sonnabend, 02.06.2012

 

um      14:00 h      Eröffnungskundgebung mit Steffen Geyer auf dem Georgsplatz

ab       15:00 h      themenbezogene Kleinkunstaktionen in der City

ab       18:00 h      Abschlussveranstaltung auf der Faustwiese/Fährmannsinsel in Linden

 

Der „OTTMOB Hannover“ im Rahmen der „Cannabiskultour“ ist eine politische Aktion für die Entkriminalisierung der Hanfpflanze (umgangssprachlich auch OTT) und deren Konsumenten.

Der langjährig erfahrene Hanfaktivist Steffen Geyer fährt mit einem eigens für die „Cannabiskultour“ umgebauten „Cannabus“ durch ganz Deutschland und veranstaltet in 100 Städten an 100 Tagen mehr als 100 Aktionen rund um die umstrittene Kulturpflanze.

Am 02.06.2012 macht er Halt in Hannover, wo ihm die hiesige Hanfbewegung mit gleich 3  Aktionen zum Thema einen würdigen Empfang bereitet.

Auf der Eröffnungskundgebung um 14 Uhr auf dem Georgsplatz spricht Steffen Geyer über die aktuelle Rechtslage in Deutschland und der EU. Weitere inhaltliche Beiträge sind in Planung. Die Anwesenden können sich vor Ort einen Stempel abholen, für den es am Abend ein kleines Geschenk gibt (T-Shirts, Jointspiele, bunte Bommeln, Blättchen, Tee, Energiebällchen, etc.).

Danach geht es von 15-18h in die Innenstadt, um mit Kunstaktionen wie Jonglage, Straßenmusik, Clowns, StreetArt und vielem mehr auf die Problematik aufmerksam zu machen und Informationen zu verteilen. Die Hannoveraner (auch die Nichtkonsumenten) dürfen sich auf einen bunten Samstagnachmittag mit einigen Überraschungen freuen.

Ab 18h findet dann die Abschlussveranstaltung auf der Wiese an der Faustbrücke / Fährmannsinsel in Linden statt. Die Teilnehmer erwartet eine Bühne mit Abschlusskundgebung, Musik, und vielem mehr (aktuelle Infos unter ottmob.chillenodergillen.de). Am „Cannabus“ gibt es eine Tombola mit themenbezogenen Gewinnen. Regionale Unternehmen aus der Hanfbranche werden zur entspannten Atmosphäre beitragen.

 

Ziel des „OTTMOB Hannover“ und der „Cannabiskultour“ ist es, für ein Umdenken im Umgang mit Hanf zu werben und das Potenzial der Pflanze als Rohstoff, Medizin und Genussmittel zu fördern und zu nutzen. Als Rohstoff bietet Hanf durch seine positiven Eigenschaften unzählige Möglichkeiten der Verwendung, in Form von Papier, Seil, Kosmetik, Dämmmaterial oder Nahrungsmitteln. Als Arzneimittel wird Cannabis bereits mehrfach erfolgreich eingesetzt, der Zugang für die Patienten ist praktisch jedoch fast unmöglich. Die Kriminalisierung und Strafverfolgung der Cannabiskonsumenten verursacht neben den negativen Auswirkungen für den Einzelnen (Verurteilung, Stigmatisierung, Arbeitsplatz- und Führerscheinverlust) immensen wirtschaftlichen Schaden für die Allgemeinheit.

Der Nutzen der Cannabisprohibition steht, auch international, auf vielen Ebenen wieder zur Diskussion, denn durch eine Aufhebung des Verbotes ist nicht nur ein vernünftiger Jugend- und Verbraucherschutz möglich, sondern es wird auch dem Schwarzmarkt und der organisierten Kriminalität der Nährboden entzogen. Von den beachtlichen zusätzlichen Steuereinnahmen im Falle einer legalen (kontrollierten) Abgabe ganz zu schweigen, denn laut Bundesregierung gibt es in Deutschland 3 Millionen Menschen, die mehr oder weniger regelmäßig Cannabis konsumieren.